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Re: Der Marsch auf Europa - über die Türkei
von Mietzekatze am 05.12.2010 16:57klar ist das ein trauriges thema!
aber wie kann man solch einem menschen helfen?
ein dach über dem kopf und etwas zu essen reichen ja langfristig nicht aus, zumal man sich ja selber strafbar macht.
jedes streunende kätzchen wird bei uns medizinisch versorgt und bekommt was zu futtern und einen menschen soll man wieder auf die strasse setzen?
natürlich ist es sein bestreben so schnell wie möglich nach deutschland zu kommen.
er würde sich am liebsten von meinem freund über die grenze schmuggeln lassen, aber das ist natürlich völlig indiskutabel.
er ist nicht von seiner meinung abzubringen, dass er hier mit offenen armen empfangen wird.
Je höher desto plumps....
Weihnachten in Griechenland
von Werner01 am 05.12.2010 16:55Das fand ich mal im Netz und stellte es schonmal anderswo ein. Hier passt es aber auch ganz gut finde ich
Von den "Kalanda" bis Epiphanie
Am Morgen von Heiligabend beginnt mit dem Singen der "Kalanda" das "Dodekaimero" (Zwölftage), das am 6. Januar mit dem Epiphanie-Fest endet. Während dieser Zeit, in der man sich " Kales Jortes" bzw. "Frohe Festtage" wünscht, werden - von Region zu Region oft sehr unterschiedlich - eine Reihe von Bräuchen begangen; viele davon existieren aber nur mehr in den Erzählungen der Älteren.
Kalanda
"Na ta poume?" (Dürfen wir sie singen?) fragen die Kinder, die am 24. Dezember schon früh morgens an die Tür klopfen, um die Geburt Christi anzukündigen. In diesen Liedern werden jeweils am 24. und 31. Dezember sowie am 5. Januar die religiösen Ereignisse des darauffolgenden Festtages (Weihnachten, Neujahr, Epiphanie) besungen, aber auch Segenswünsche für die Hausbewohner ausgesprochen. Früher wurden die kleinen Sänger mit Süßigkeiten belohnt;
heute klingeln meist Münzen in den Kinderhänden.
Christopsomo
Das "Christopsomo", das "Christbrot", darf - vor allem auf dem Land - auf keinem Weihnachtstisch fehlen. Seine Form ist gewöhnlich rund und es ist "symbolisch" verziert. Meistens wird über das Brot ein Kreuz aus Teig geformt, in dessen Mitte und an den Enden Mandeln eingelegt werden, die als Zeichen der Fruchtbarkeit gelten. Die sonstige Dekoration des Brotes richtet sich nach der Tätigkeit des Hausherren: Rinder, Pflug und Dreschtenne bei Landwirten; Schafe, Ziegen und Stall beim Schäfer; Fische, Netz und Boot beim Fischer. Andere Varianten des Christopsomo kommen auf Ithaki vor. Dort ist es länglich und soll das Christkind darstellen. In Petroussa bei Drama wiederum bäckt man auf ein größeres rundes Brot ein kleines. Damit sollen der Stall zu Bethlehem und das Christkind symbolisiert werden.
Kalikantzari - die "Festtags-Kobolde"
Das vorherrschende Element während des Dodekaimeros waren in Zeiten, in denen man an Geister, Hexen und Feen glaubte, die Kalikantzari. Die "Kalikantzari", "Lykokantzari" oder auch "Planitari" -wie sie auf Zypern heißen - sind kleine, dunkle, behaarte Kobolde, mit Affenarmen, Ziegenbeinen und roten Augen, die äußerst verfressen, ein bisschen dumm und sehr neugierig sind. Das ganze Dodekaimero über muss man vor den sogenannten "Dämonen der ungetauften Tage" auf der Hut sein, da sie zwischen der Geburt Christi und der Segnung der Gewässer an Epiphanie ihr Unwesen treiben. Die Kalikantzari sitzen fast während des gesamten Jahres unter der Erde. wo sie versuchen, den Baum, der die Welt trägt, zu fällen. Kurz bevor sie am Ziel ihrer Bemühungen angelangt sind, ist es jedoch Heiligabend und die Gerüche der Festtagsvorbereitungen locken sie an die Erdoberfläche. Einer anderen Version zufolge wird durch die Geburt Christi der Baum wieder "ganz". Aus Wut stürmen dann die Kobolde an die Erdoberfläche und ärgern die Menschen. Sie essen alles, was sie in den Häusern finden und verursachen ein heilloses Durcheinander. Dagegen kann man sich aber durch verschiedene 'Tricks" wehren: so wirkt etwa ein Teiler Süßigkeiten auf die Kobolde beruhigend. Manchmal helfen Ablenkungsmanöver: Ein Sieb an der Haustür oder auf dem Dach neben dem Schornstein verleitet die Kalikantzari, die Löcher zu zahlen. Kräht der Hahn, müssen sie verschwinden, da sie, wie die meisten Bösewichte, das Licht scheuen, Die effizienteste Methode aber, sich diese "Teufelswesen" vom Leib zu halten, ist, das ganze Dodekaimero über ständig ein Feuer im Kamin brennen zu lassen - Feuer verscheucht alles Böse. In einigen Regionen wurden früher am Dorfrand oder auf den Dorfplätzen Feuer angezündet, begleitet vom Geläute von Schafsglocken: Feuer und Krach halten die bösen Geister und Wesen fern. In einigen Regionen war man der Überzeugung, dass die kleinen Wichtel nur denjenigen schaden, die sich nicht "anständig" benehmen: Dazu gehörten schlechte Hausfrauen, unartige Kinder, Faulpelze oder Trinker. In manchen griechischen Volksmärchen werden die "guten" Mädchen von den Kalikantzari beschenkt, die "bösen" hingegen bestraft. Am 6. Januar werden die frechen "Festtagsgäste" schließlich von den Lichtem des Epiphanie-Festes in ihre Hohle zurückgetrieben. Dort werden sie bis zu den nächsten Weihnachtsfeiertagen wieder versuchen, den "Baum der Welt" zu fällen...
"Agios Vassilis" und die'Vassilopita"
Viele aus nördlicheren Breiten importierte Bräuche, wie der Weihnachtsbaum und die Weihnachtspute, sind in Griechenland längst zur Tradition geworden; Die Geschenke für die Kleinen aber werden noch in den meisten Familien nicht am Heiligabend vom Weihnachtsmann oder dem Christkind, sondern am 31. Dezember um Mitternacht vom Agios Vassilis (Heiliger Vassilios) gebracht. Der Legende nach soll Bischof Vassilios der Große einst den grausamen Herrscher der Stadt Caesarea dazu veranlasst haben, den dortigen Bewohnern abgenommene Wertsachen wieder zurückzugeben- Da es nicht möglich war, die rechtmäßigen Besitzer wiederzufinden, ließ Vassilios die Münzen und Wertsachen in Brote einbacken und an die Bevölkerung verteilen. Auf diese Art und Weise wurde Vassilios zum Gabenbringer der Kinder. In dieser Tradition schneidet man zum Jahreswechsel um 12 Uhr Mitternacht bzw. am 1. Januar in allen griechischen Häusern die "Vassilopita", den Vassilis-Kuchen - in den eine Münze eingebacken wird - an. Bei der Verteilung der Stücke durch das Familienoberhaupt wird das erste Christus und / oder der Panagia (Muttergottes) gewidmet. Neben den nahen und fernen Familienmitgliedern kommen aber auch das Haus, die Haustiere, die Felder und der Gast bzw. der Arme an die Reihe. Derjenige, dem die Münze (das Gouri) zufällt, bekommt ein "Taschengeld", ist aber vor allem, der Glückspilz des Jahres. Das Anschneiden der Vassilopita ist schließlich auch in jedem unternehmen, Verein usw. Bestandteil des Jahresanfangs.
Neujahrsglück
Auf den weitverbreiteten Glauben, dass der Beginn einer Periode "zukunftsweisend" sei, trifft man auch in Griechenland. Aus diesem Grund frönt man zum Jahreswechsel dem Glücksspiel. Viele beginnen bereits an Silvester damit, einige schon um Weihnachten. In den Familien geht es um das pure Vergnügen, meist werden nur kleinere Summen investiert. In Kasinos und illegalen Spielhallen verspielt jedoch so mancher in diesen Tagen ein Vermögen. Bestimmend für den Verlauf des neuen Jahres ist auch, wer an Neujahr als erster das Haus betritt, Alle wünschen sich dafür eine Person, die als Glücksbringer gilt. Meistens wird ein Kind bzw. der erstgeborene Sohn oder der Hausherr kurz vor Mitternacht ins Freie geschickt, der dann nach dem Jahreswechsel als erster das Haus betritt ("Podariko"). Auch die Wildzwiebel, die man am 1. Januar an die Haustür hängt, ist wichtig. Sie lebt außerhalb der Erde weiter und symbolisiert die Kraft, die auf das Haus und die Bewohner übertragen werden soll.
Quelle: Forum Griechenland.net
LG Werner01©
Re: Der Marsch auf Europa - über die Türkei
von Werner01 am 05.12.2010 16:27er kann sich ja nicht ewig verstecken und irgendwo betteln
Das ist ja das fatale. Die Zukunft sieht absolut dunkel aus und wird vielleicht auch gar nicht anvisiert, viel mehr leben diese Menschen wohl immer nur für den nächsten Tag. Ich hatte damals die Möglichkeit mittels Übersetzer eines Schweizer TV Senders die "Story"eines 16 SECHZEHNJÄHRIGEN!!!! zu hören der davor floh, bereits als vierzehnjähriger mit der Waffe in der Hand gezwungen wurde eigene Landsleute zu erschiessen....
Er hat das eindrucksvoll geschildert...Er sah damals nur die eine Chance es halt immer und immer wieder zu versuchen irgendwie bis nach Calais und dann nach Britannia zu gelangen, und darin bestand jeder Tag seines Denkens,Handelns.
Weil zurück konnte er nicht,und er sagte es ziemlich abgeklärt, dann könne er sich auch direkt selbst töten.
Wer weiss,vielleicht sitzt er heute immer noch irgendwo in Griechenland, vielleicht schaffte er es auch nach England. Und ähnlich denke ich wird es deinem Pakistani whl auch gehen. Hoffen,hoffen,hoffen........
Trauriges Thema zur Weihnachtszeit...aber andererseits, glauben wir Christen nicht auch an die Weihnachtsgeschichte und daran das der Erlöser kam??? Von daher passts ja....
LG Werner01©
Re: Der Marsch auf Europa - über die Türkei
von Mietzekatze am 05.12.2010 15:52unglaublich was die da vom stapel lassen!
mir ging es bei diesem thema ähnlich wie dir.....man hat die bilder gesehen, zeitungartikel gelesen....
aber seit dieser pakistani aufgetaucht ist, mache mir so meine gedanken.
wie sieht seine zukunft aus? was für möglichkeiten hat er ohne papiere und aufenthaltsgenehmigung?
er kann sich ja nicht ewig verstecken und irgendwo betteln.
letzt hat er sich mit nem beil in die hand gehauen, konnte aber nicht zum arzt weil er da eventuell aufgeflogen wäre.
Je höher desto plumps....
Re: Der Marsch auf Europa - über die Türkei
von Werner01 am 05.12.2010 15:17Das Thema verfolgt mich nun auch seit Jahren ,seit ich 2007 im Hafen von Igoumenitsa Augenzeuge dieser Problematik wurde. Mir war das bis dahin nie so bewusst,habe da nie drüber nachgedacht,trotz mancher Berichte in der Presse.
Ich will das auch alles nicht mehr wiederholen was ich zu etlichen Diskussionen beigetragen hatte, nur so viel sei gestattet.....
So wie in diesem Kommentar
LINK ENTFERNT
gabs auch damals in Igoumenitsa im Hafen Leute die Sprüche dieser Art von sich gaben......
Ich weiss bis heute immer noch nicht was mir mehr Übelkeit bereitet hat, zu sehen wie zig Kids,Jugendliche mit ein paar ausgemergelten Hunden um die alten Koteletts stritten die ich für die Hunde hinlegte oder die Sprüche der tollen Touries in ihren Nobel Mobilen und Limousinen....
Tja, aber das eigentliche Problem ist bis heute geblieben und eine Lösung kaum in Sicht , zumal wir ja selber Milliardenschwere "Sorgen" haben. Echt seltsam wie wir Menschen mit vielem umgehen.
Ich werde den Link zum Kommentar jedoch wieder Zeitnah löschen, man sollte solchen Leuten kein Forum bieten, aber Nachdenken darüber welche Zeitgenossen es gibt schadet ja auch hin und wieder nicht.
LG Werner01©
Re: Der Marsch auf Europa - über die Türkei
von Mietzekatze am 05.12.2010 14:53echt krass was da so abgeht! die menschen die sich auf den weg machen, ihre heimat und familien verlassen....wie verzweifelt müssen die sein.
mein freund hat gerade einen pakistani aufgepäppelt.
er wurde für 7500 € von schleppern nach rhodos gebracht. nun will er nach deutschland, weil ihm erzählt wurde, hier bräuchte er nur an der grenze seine hände hochhalten und sich als pol. flüchtling ausgeben. er würde dann sofort eine wohnung und 500 € im monat bekommen.
solche geschichten erzählen die schlepper den armen leuten um sie auszunehmen.
Je höher desto plumps....
Satyr
Gelöschter Benutzer
Re: Tavernen Raum Nafplion
von Satyr am 05.12.2010 14:43 Hi Tolo,
Nicht nur wer in Nafplion ist

lg Satyr
Tolo
Gelöschter Benutzer
Tavernen Raum Nafplion
von Tolo am 05.12.2010 14:32Wer in Nafplion ist, hat sicherlich auch mal Hunger. Hier einige Tavernen.
Nafplion:
Organaki - in der Nähe der Kaserne. Traditionelle griech. Küche. Wochenende Live-Musik.
Zorbas - in der "Fressgasse" in der Altstadt. Traditionelle griech. Küche. ,
In dieser Straße gibt es viele weitere Tavernen. Wer Fisch möchte, geht besser direkt zum Hafen.
Tolo:
Fischtaverne Aris Bikakis, auf der Hauptstraße gegenüber dem Hotel Epidaurus (Epidavria). Es gibt nur Fisch und natürlich Beilagen. Wir essen dort seit 30 Jahren und wurden niemals enttäuscht.
Direkt nebenan - Schlachterei mit Taverne. Dimitris Bikakis, Bruder von Aris.
Drepanon:
Schlachterei mit Taverne am Dorfplatz gegenüber der Kirche. Bekannt für die vielen Vorspeisen. Natürlich gibt es auch Hauptgerichte.
Vivari:
Taverne Panos. Direkt am Wasser. Fisch und Fleischgerichte.
Es gibt selbstverständlich viele weitere Tavernen in der Gegend. Meiden sollte man das Marinero in Tolo.
Kali orexi.
Gruß Tolo
Der Marsch auf Europa - über die Türkei
von Werner01 am 05.12.2010 12:21http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33759/1.html
LG Werner01©